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2,3 Kilometer lang und 91 Millionen Euro teuer

Der Bau der Neufahrner Kurve beginnt und soll 2018 abgeschlossen sein

Die Neufahrner Kurve (orange) soll nur die erste einer Reihe von Bamaßnahmen sein, um die Schienenanbindung des Flughafens zu verbessern.

Freising (ra, 24.10.14) - 2,3 Kilometer lang und 91 Millionen Euro teuer wird sie sein, die Neufahrner Kurve. Am Montag, 27. Oktober, erfolgt der offizielle Spatenstich für das Bahnprojekt. Die Arbeiten zur Bauvorbereitung zwischen Achering und Mintraching haben bereits begonnen. Die Neufahrner Kurve ist der erste Baustein zur besseren Anbindung des Flughafens an den Bahnverkehr. „Die fehlende Schienenanbindung war der große Geburtsfehler des Flughafens", sagt Benno Zierer, Stadtrat und Landtagsabgeordneter der Freien Wähler. Für die Domstadt sei die Realisierung der Neufahrner Kurve positiv: „Für Freising ist es von Vorteil, eine Zugverbindung zum Flughafen zu haben." Und eine vernünftige Bahnanbindung brauche der Flughafen – unabhängig von einem Ausbau, der hoffentlich nicht erfolgen wird.

Mit dem zweigleisigen Schienenstück soll gewährleistet werden, dass Züge aus Richtung Freising auf das bestehende Gleis zum Flughafen einschwenken können, das bisher nur von S-Bahnen der Linie 1 befahren wird. Damit ist die direkte Anbindung Ostbayerns an den Flughafen gegeben – der erste Schritt eines Gesamtkonzeptes zur besseren Anbindung des Moos-Airports an den Schienenverkehr. Nach Fertigstellung der Neufahrner Kurve soll ein überregionaler Flughafenexpress (ÜFEX) von Regensburg aus über Landshut, Moosburg und Freising an den Flughafen fahren. Im Stundentakt soll diese Verbindung bedient werden, Fahrtzeit eine Stunde. Bislang mussten Reisende aus der Oberpfalz und Niederbayern in Freising umsteigen und den Flughafenbus der Linie 635 nehmen.
Mit den weiteren Planungsschritten – dem Erdinger Ringschluss und der Walpertskirchener Spange – soll die Verbindung Regensburg-Salzburg über den Airport möglich sein. Wann diese Streckenabschnitte gebaut werden, ist noch nicht absehbar.

Von den ersten Schritten bis zum Baubeginn der Neufahrner Kurve gingen 14 Jahre ins Land. Von 2000 bis 2005 verhandelte der Freistaat mit der Deutschen Bahn über die Aufnahme der Planungen, allerdings vergeblich. 2006 entschied die Staatsregierung, dass der Freistaat die Planungen federführend selbst übernimmt. Das Planfeststellungsverfahren begann im Februar 2010. Vom Tisch waren zu diesem Zeitpunkt zwei weitere Varianten, die Marzlinger Spange und die Pullinger Spange. Die Marzlinger Spange hätte Freising vom Fernzugverkehr zum Flughafen abgeschnitten und das FFH-Schutzgebiet Isarauen durchschnitten, auch die Pullinger Spange hätte weitaus größere Auswirkungen auf den sensiblen Naturraum gehabt, als die jetzt realisierte Kurvenlösung.
Fünf Landwirte klagten gegen den Planfeststellungsbeschluss, der Verwaltungsgerichtshof verwarf die Klagen im Juli 2013. Danach galt es noch, die Finanzierung unter Dach und Fach zu bekommen. Der Zuwendungsbescheid aus dem Eisenbahnbundesamt kam im Juni 2014. Der Bund beteiligt sich mit 46 Millionen Euro an den Gesamtkosten, die andere Hälfte übernimmt der Freistaat. Nach vier Jahren, Ende 2018, soll die Neufahrner Kurve fertiggestellt sein.

Fußgängerzone: Noch Fragen offen

FW-Stadträte zum Konzept für die Innenstadt

Freising (ra, 06.10.14) - 2001 haben die Freisinger in einem Bürgerentscheid mit knapper Mehrheit gegen eine Fußgängerzone in der Hauptstraße gestimmt – nun könnte eine Fußgängerzone doch noch verwirklicht werden, zumindest vom sogenannten „Hut-Schieder-Eck“ bis zur Einmündung der Amtsgerichtsgasse und im unteren Teil der Ziegelgasse. Diesen Vorschlag haben Experten des Beratungsinstituts Transver dem städtischen Planungsausschuss unterbreitet. Ihre Aufgabe war es, ein Verkehrskonzept zu erstellen, das zu den Ideen für die Neugestaltung der Innenstadt passt.

Die ursprünglich in der Innenstadtkonzeption angedachte Begegnungszone lässt sich nicht umsetzen, weil diese Kategorie im deutschen Verkehrsrecht nicht verankert ist. Das ist nur in der Schweiz der Fall. 

Der Vorschlag der Verkehrsplaner sieht zwischen Bahnhofstraße und Amtsgerichtsgasse  eine Fußgängerzone vor. Radfahrer und Busse sollen durchfahren können, Lieferverkehr zwischen 5 und 10 Uhr am Morgen erlaubt sein. Dafür sind Ausnahmeregelungen nötig. Der Rest der Hauptstraße sowie Bahnhofstraße, ein Teil der Ziegelgasse, Amtsgerichtsgasse, General-von-Nagel-Straße, Weizengasse und Heiliggeistgasse sollten als verkehrsberuhigte Bereiche ausgewiesen werden, in denen für den motorisierten Verkehr nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist. Mit dieser Lösung sei der Durchgangsverkehr „nahezu ausgeschlossen“, wie es in der Transver-Studie heißt. Immerhin wurden am Marienplatz 1800 Kraftfahrzeuge am Tag gezählt, die Hälfte davon sei dem Durchgangsverkehr zuzuordnen. 

Die Freien Wähler haben im Ausschuss dafür plädiert, dass die Verwaltung auf Grundlage dieser Ergebnisse weitere Planungen in Angriff nimmt. Der Beschluss fiel einstimmig. Es sind allerdings noch viele Fragen zu klären, wie Fraktionschef Richard Grimm und Mobilitätsreferent Robert Weller betonen. „Auf dieser Basis kann man weiterarbeiten“, sagt Grimm, „es gilt aber noch einige Probleme zu lösen.“ Zum Beispiel müsse geregelt sein, wie Anwohner in einer künftigen Fußgängerzone ihre Wohnungen mit dem Auto anfahren können oder wie der Verkehr in den Nebenstraßen gelenkt werden kann. Der verkehrsberuhigte Bereich sieht nämlich vor, dass die bisherigen Einbahnstraßen – Ziegelgasse, Amtsgerichtsgasse und Heiliggeistgasse – in beiden Richtungen befahren werden dürfen. 

Diskutiert werden muss auch noch über eine praktikable Regelung für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Bislang fahren nahezu alle Buslinien durch die Hauptstraße, weil der Marienplatz die am stärksten nachgefragte Haltestelle in Freising ist. Die Stadtwerke als Betreiber der Busse befürchten allerdings, dass sich kein attraktiver Fahrplan gestalten lässt, wenn die Busse Schrittgeschwindigkeit fahren sollen anstatt wie bisher 20 Stundenkilometer. „Es ist absolut wichtig, den ÖPNV einzubinden“, erklärt Robert Weller, der Verkehrsexperte der FW-Fraktion. „Wir brauchen weiterhin attraktive Haltestellen in der Innenstadt und die Qualität des Fahrplans muss erhalten bleiben.“ Eine Möglichkeit sieht er darin, eine Pendellinie durch die Hauptstraße einzurichten, zum Beispiel mit kleineren und umweltfreundlichen Elektrobussen. 

Es wird ein Spagath, alle Interessen angemessen zu berücksichtigen, das ist den Stadträten bewusst. Aber: „Alle Städte in Bayern in der Größenordnung von Freising haben eine Fußgängerzone und haben das Busproblem gelöst“, sagt Weller. „Dann wird es Freising auch schaffen.“ 

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„Rinnla“ und Markt-Parkett

Stadtratsfraktion holt sich in Bayreuth Anregungen für die Innenstadt-Gestaltung

Freising (ra, 06.08.14) - Eine höhengleich ausgebaute Innenstadt mit schicker Pflasterung,  eine verkehrsberuhigte Zone mit vielen Läden und viel Gastronomie und einen offenen Bachlauf im Zentrum – im historischen Stadtkern von  Bayreuth ist vieles von dem bereits umgesetzt, was in Freising in den kommenden Jahren noch ansteht. Deshalb hatte die Stadtratsfraktion der Freien Wähler die oberfränkische 70000-Einwohner-Stadt als Ziel ihres Jahresausflugs gewählt, den Rita Schwaiger organisiert hatte. „Wir wollten uns Anregungen holen, um die Umsetzung der Innenstadtkonzeption konstruktiv begleiten zu können“, erklärt der FW-Ortsvorsitzende Robert Weller. 

Welche Erfahrungen die Bayreuther bei der Umgestaltung des Marktplatzes und der Haupteinkaufsstraße gemacht haben, das erfuhren die Freisinger Räte und die circa 40 Teilnehmer des Ausflugs von Stephan Müller und Manuel Becher. Müller ist der Sprecher der „Bayreuther Gemeinschaft“ im Stadtrat, Becher Geschäftsführer der Marketing&Tourismus GmbH. Zwölf  Millionen Euro hat die Neugestaltung der Hauptstraße gekostet, die neu gepflastert wurde und die mit dem Stadtparkett eine Markt- und Veranstaltungsfläche bietet. Wichtig waren den Planern auch grüne Tupfer wie eine schattenspendende Baumreihe. Die langen Baumaßnahmen seien für die Anlieger eine Belastung gewesen, berichtete Müller: „Das bedeutete Seelenstreicheln bei den Geschäftsleuten“. Die würden sich auch wünschen, dass Autos in die Hauptstraße fahren dürfen. Das ist zwar am Morgen bis 10.30 Uhr und nach 17.30 Uhr erlaubt, die Bayreuther machen aber kaum Gebrauch davon. „Im Kopf ist es eine Fußgängerzone.“ Durch diese Zone fließt ein kleiner Wasserlauf in einer Betonrinne, „Rinnla“ genannt. Das würde Tourismus-Chef Becher wegen der Unfallgefahr aber nicht zur Nachahmung empfehlen. Einen echten offenen Bach gibt es allerdings auch, den so genannten Mühlbach in der Nähe des Rathauses. Die Gestaltung ähnelt dem Siegerentwurf für die Freisinger Moosachöffnung, der Mühlbach ist allerdings breiter und liegt tiefer unter dem Straßenniveau. Die Stufen am Ufer sind ein beliebter Treffpunkt, so wie es sich die Planer erhofft hatten. „Es ist eine Aufwertung für das Stadtbild und die Menschen sitzen einfach gerne am Wasser“, betonte Stephan Müller.

Bayreuth ist 2016 Ausrichter der Landesgartenschau und damit auch schon einen Schritt weiter als Freising. Die Freien Wähler hatten in ihrem Wahlprogramm angeregt, dass die Domstadt eine erneute Bewerbung starten soll. Bayreuth war auch erst im dritten Anlauf erfolgreich, später soll das Gelände als Stadtpark mit Café und einer kleinen Seebühne genutzt werden. 

Neben den Informationen zur Innenstadtgestaltung stand auch noch eine Führung zu den touristischen Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: das Markgräfliche Opernhaus, Altes und Neues Schloss, das Wohnhaus von Richard Wagner oder die Friedrichsstraße mit der Pianomanufaktur Steingräber. Außerdem schaute die Reisegruppe am Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel“ vorbei, wo gerade der Tannhäuser gegeben wurde. 

Chaotische Zustände beseitigen

Stadtratsfraktion schlägt Standorte für zusätzliche Fahrrad-Stellplätze vor

Freising (ra, 23.07.14) -

Einem Slalomlauf zwischen geparkten Fahrrädern gleicht für viele Freisinger der Gang durch die Innenstadt – vor allem samstags zum Wochenmarkt. Die Stadtratsfraktion der Freien Wähler fordert nun in einem Antrag die Stadtverwaltung auf zu prüfen, wo zusätzliche Fahrradstellplätze geschaffen werden können. „ Wir brauchen Lösungen, die schnell und ohne große Baumaßnahmen umgesetzt werden können“, sagt Mobilitätsreferent Robert Weller. „Außerdem sollen sie nicht viel kosten.“ Denn im Zuge der Innenstadt-Umgestaltung sollen ohnehin neue Radl-Parkplätze entstehen. „Vorgesehen ist, Stellplätze für 600 Fahrräder zu schaffen“, erklärt FW-Fraktionschef Richard Grimm. „Bis es soweit ist, sollten wir mit provisorischen Maßnahmen die teilweise chaotischen Zustände beseitigen.“ Ein Problem sei zum Beispiel, dass die glatten Gehstreifen vor dem Asamgebäude von Rädern blockiert werden. Deshalb seien sichere und gut erreichbare Stellplätze für Radfahrer nötig, was zugleich mehr Platz für Fußgänger schaffen soll.  

Die Freien Wähler schlagen vor, an verschiedenen Stellen einzelne Pkw-Parkplätze in Stellplätze für Fahrräder, Motorräder oder Roller umzuwandeln: in der Parkbucht vor dem Rathaus, in der Amtsgerichtsgasse, an der Treppe zum Amtsgericht in der Unteren Domberggasse, am Aufgang zum Lindenkeller und in der Haltebucht an der Oberen Hauptstraße im Bereich der Q-Bar. Behindertenparkplätze sollen dabei nicht wegfallen. „Bauliche Eingriffe wären nicht nötig“, stellt Weller fest. „Es würde genügen, die Flächen farbig zu markieren und zu beschildern.“ Deshalb rechnen die FW auch nur mit Kosten im niedrigen vierstelligen Bereich. Und wenn sich die neuen Abstellflächen bewähren, könnten sie im Rahmen der Innenstadt-Umgestaltung zur dauerhaften Lösung werden.  

Staatsregierung will Flughafen-Ausbau "forcieren"

FW-Stadtrat Robert Weller bei Verkehrskonferenz in Ingolstadt

Freising (ra, 21.07.14) - Mobilitätsreferent Robert Weller hat als Vertreter der Stadt Freising an der Verkehrskonferenz Oberbayern-Nord in Ingolstadt teilgenommen. Innenministerium und Oberste Baubehörde haben dort ganz deutlich gemacht, dass sie den Bau der dritten Startbahn "forcieren" wollen. Dazu müsse man die "Pattsituation mit der Stadt München auflösen". Im Klartext: Es sollen Möglichkeiten gesucht werden, das Votum des Münchner Bürgerentscheids auszuhebeln. Hoffentlich halten sich die Fraktionen im Münchner Stadtrat an ihr Versprechen, nicht für einen Flughafen-Ausbau zu stimmen.

Die Staatsregierung will den Flughafen-Ausbau mit aller Kraft weiter verfolgen. In der Präsentation, die bei der Verkehrskonferenz gezeigt wurde, hieß es, München solle als Verkehrsdrehkreuz im globalen Wettbewerb mit Airports wie Istanbul oder Dubai bestehen – dort werden gigantische Flughäfen mit bis zu sechs Start- und Landebahnen gebaut. Das zeigt wieder einmal deutlich, dass es bei der Erweiterung des Moos-Airports nicht nur darum geht, den Menschen und Unternehmen in der Region und in ganz Bayern gute Anbindungen zur Verfügung zu stellen. FMG und der Mehrheitseigner Freistaat Bayern wollen, dass der Flughafen München im Konzert der ganz Großen mitspielt. 

 

Für die Nordostumfahrung von Freising auf der B301 gibt es die Baugenehmigung, nun hängt alles an der Finanzierbarkeit, war aus der Obersten Baubehörde zu erfahren. Man sei auf Mittel vom Bund angewiesen. Wann Geld zur Verfügung steht, wurde jedoch nicht gesagt. Derzeit würden die Mittel für laufende Maßnahmen verwendet. Zitat: „Neubauten sind außerordentlich schwer zu finanzieren.“ Das hört sich nicht so an, als ob dieses wichtige Verkehrsprojekt für Freising schnell realisiert werden könnte. 


Losgehen soll es im Herbst mit der Neufahrner Kurve. Für den Spatenstich gibt es laut Innenminister Joachim Herrmann einen Termin im Oktober, dann soll mit den Vorbereitungsarbeiten für den eigentlichen Baubeginn begonnen werden. In Betrieb gehen soll das Schienenstück 2018.

Robert Weller als Vorsitzender bestätigt

Unsere Vorstandschaft und ihre Beisitzer. — mit Andreas Wittmann, Daniel Beck, Ernst Berg, Robert Weller, Thomas Tafelmaier, Ulrike Grabenweger, Andreas Raith und Karl-Heinz Freitag.

Freising (be, 20.6.14) – Mit einer abermals verjüngten Vorstandschaft um Robert Weller und Karl-Heinz Freitag gehen die Freien Wähler Freising in die nächsten zwei Jahre. Nach dem enttäuschenden Ausgang bei den Kommunalwahlen im März, bei denen als vorher stärkste Fraktion im Stadtrat drei Sitze verloren wurden, schlug Robert Weller bei der jüngsten Jahreshaupt- versammlung schon wieder kämpferische Töne an. „Zugegeben, ich war sehr demotiviert und enttäuscht, suchte nach eigenen Fehlern“, meinte Weller, „doch ich will als neuer Stadtrat und Verkehrsreferent in Zukunft Akzente setzen!“

In seinem Rückblick auf 2013 stellte Weller fest, dass das vergangene Jahr bereits stark vom Wahlkampf in verschiedensten Facetten geprägt war. Im August ging´s mit der „Ja-zur-Westtangente-Veranstaltung“ von Benno Zierer los. Es folgten die Aktivitäten rings um die Erhaltung des Trinkwassergeschäfts in kommunaler Hand sowie der Landtags-Wahlkampf, der gekrönt war mit dem Einzug von Benno Zierer in den Landtag. Und Ende des Jahres stand auch bereits das Gerüst des „Freisingers“, der inhaltsreichen Wahlzeitung der Freien Wähler. „Wir haben damit Material, Ideen und Anträge für die nächsten sechs Jahre“, lobte Weller damit gleichzeitig die intensive Arbeit der Artikelschreiber. Allen voran war hier Neu-Mitglied Andreas Raith als Redakteur gemeint, der in Zukunft als Pressesprecher in der Vorstandschaft aktiv sein wird.

Wenig gefreut hat Weller allerdings, dass durch den Wahlkampf die Kasse mehr als „geplündert“ wurde. „Doch damit sind wir nicht allein!“, meinte Weller, „und ab sofort wird ja wieder angespart, wenngleich jetzt bei weniger Stadträten auch weniger in die Kasse reinkommt.“

Die Entlastung des Kassiers Dr. Heino Pause und der gesamten Vorstandschaft war natürlich für die 23 Anwesenden dennoch kein Problem. Nicht mehr zur Verfügung für Neuwahlen stellten sich Kurt Dittrich (langjähriger Chronist), Cornelia Klinger (2. Schriftführerin), Norbert Feldmaier (Beisitzer) und Joachim Hamberger (Beisitzer). Robert Weller (1. Vorsitzender), Karl-Heinz-Freitag (2. Vorsitzender), Heino Pause (zuständig für die Finanzen) und Ulrike Grabenweger (Schriftführerin) wurden allerdings ebenso einstimmig wiedergewählt wie der neue Pressesprecher Andreas Raith. Etliche Neuzugänge gab´s aber bei den Beisitzern: Daniel Beck (kümmert sich um Grafik und Drucksachen), Stephan Steinberger (technische Umsetzung), Andreas Wittmann (neue Themen) Thomas Tafelmaier (Mitgliederbetreuung), Ernst Berg (wie bisher verantwortlich für die Homepage) und Franz Kammerloher (Organisation).

Neu in der Satzung ist nach einstimmigem Beschluss, dass nun jeder, der sein 14. Lebensjahr vollendet hat, Mitglied werden darf.

Der traditionelle Jahresausflug der Freien Wähler geht heuer am 2. August nach Bayreuth und darf als Bildungsreise verstanden werden.

Windrad-Besichtigung in Paunzhausen

Paunzhausen (be, 11.06.14) - Am Dienstag, den 10. Juni, besichtigten die Freien Wähler Freising das Windrad in Johanneck bei Paunzhausen. Nach einer kleinen Einführung über die Planungs- und Entstehungszeit von Besitzer Thomas Gasteiger, konnte bereits auf dem Fußmarsch zum Windrad festgestellt werden, dass im Gegensatz zu den Darstellungen der Windradgegner, keinerlei Windgeräusche wahrnehmbar waren, obwohl sich das Windrad bei ca. einem Drittel der Last drehte. Thomas Gasteiger erläuterte die rechtlichen Hürden und Schwierigkeiten die ein Windradinitiator auf sich nehmen muss, um in Bayern ein Windrad bauen zu dürfen. "Es war kein leichter Weg, wiedermachen, würde er es aber trotzdem wieder" wie er stolz berichtete.

Beindruckt waren die 32 Zuhörer, als er berichtete, wie die Fertigbeton-, Stahlteile und die Rotorblätter in die bis zu 138 Meter Höhe transportiert wurden. Rundum war auch dieser Ausflug wieder ein gelungener und informationsreicher Abend.

Ergänzungsantrag: Zweite Grundschule für Lerchenfeld!

Freising (be, 30.3.14) - Als Ergänzung zum Schulkonzept-Antrag ging von Stadtrat Ernst Berg noch ein weiterer Antrag an die Stadt Freising:

Im Rahmen des im April 2013 von ihm beantragten „Schulkonzepts“ zu Freisings Grund- und Mittelschulen soll insbesondere auch geprüft werden, ob es nicht sinnvoll ist, in Lerchenfeld eine zweite Grundschule zu bauenEine zweite Grundschule für Lerchenfeld löst Probleme auch an anderen Grundschulen in Freising und schafft Platz für Wohnbebauung an der Finkenstraße!   Mehr hier ...

Nur noch 5 Stadträte für die Freien Wähler Freising

Freising (be, 19.03.14) - Die Wahlen zum neuen Stadtrat für die nächsten sechs Jahre sind nun nicht gerade so ausgegangen wie es sich die Freien Wähler Freising gewünscht hätten. Ganze fünf Stadträte ziehen ins Rathaus ein. Bislang waren es acht, und damit waren die Freien Wähler zuletzt stärkste Fraktion im Stadtrat.

Woran es lag? Es ist müßig, darüber zu diskutieren, wenngleich sicherlich analysiert werden muss, warum es dieses unerwartet schlechte Abschneiden gab. Am "Freisinger", unserer Zeitung, lag es gewiss nicht. Eher waren darin zu viele Informationen, womit der Leser wohl ganz einfach überfordert war. Zumindest wurde es aber auch nicht wertgeschätzt, was an Arbeit reingesteckt wurde. Am Freisinger Bürger lag es wohl schon eher angesichts der sehr schwachen Wahlbeteiligung.

Jedenfalls haben trotz allem die Freisinger Mitte (11 Stadträte) und die Grünen (9) enorm "abgeräumt". Die Freien Wähler werden sich im neuen Gremium nun erstmal positionieren und behaupten müssen. Denn gute Ideen sind im Wahlprogramm ja enthalten gewesen. Diese Ideen müssen nun aber eingebracht und umgesetzt werden!

 

Die künftigen Stadträte der Freien Wähler sind Benno Zierer, Karl-Heinz Freitag, Richard Grimm, Robert Weller (neu) und Johanna Hiergeist

 

Nicht mehr dabei sind Dr. Heino Pause, Rita Schwaiger und Ernst Berg.

Freie Wähler kämpfen weiter gegen 3. Startbahn

Gut besuchte Diskussionsveranstaltung der Freien Wähler am 25. Februar in Attaching zum Startbahn-Urteil

Freising (be, 26.2.14) - Die wichtigste Nachricht kam vom Landratskandidaten Rainer Schneider: Die Schutzgemeinschaft wird die Privatkläger weiter finanziell unterstützen, wenn es darum geht, ein Revisionsverfahren zu erreichen: "Ich hoffe, dass sich möglichst alle Mitglieds-Kommunen beteiligen! Neben der juristischen Auseinandersetzung müssen wir den politischen Druck noch erhöhen, vielleicht überlegt es sich die CSU-Regierung nach der Wahl ja nochmal anders mit der dritten Startbahn...."

Neue Schule im Steinpark wird nun doch "Grund- und Mittelschule"

Freising (be, 03.02.14) - Die Weichen beim Schulneubau im Steinpark wurden nun nach etlichen Monaten mit Anträgen und Prüfungen doch neu gestellt und die Sprengeländerung wieder zurückgenommen. Dieser Beschluss wurde im Kulturausschuss am 5.11.13 einstimmig gefasst. Die Paul-Gerhardt-Schule und die Neustifter Schule am Sternplatz bleiben weiterhin als Grund-und Mittelschule bestehen.

Freut mich aber ganz besonders, dass ich den "Anstoß" zu diesem Sinneswandel im Kulturausschuss geben durfte. Hoffe nun, dass es schnell weiter geht mit Planungen, Genehmigungen usw. 5 bis 6 Jahre bis zum Umzug wird´s aber wohl doch dauern ...

 

Mehr Infos zum beantragten Schulkonzept hier...     

- Stadtrat Ernst Berg -