Informationen über die Freien Wähler Freising e.V.

Neue Gesichter und neue Aufgabenverteilung in der Vorstandschaft des Ortsvereins Freising der Freien Wähler (v.l.): Beisitzer Rolf Kaindl und Karl-Heinz Freitag, Heino Pause (Kassier), Ernst Berg (2. Vorsitzender), Andi Raith (Pressereferent), Beisitzer Rita Schwaiger und Robert Mordstein, Robert Weller (Vorsitzender), Beisitzer Dieter Hillenbrand, Daniel Beck (Schriftführer), MdL Benno Zierer und Ulrike Grabenweger als Beisitzerin.

Hier geht´s zum Bericht im FT vom 9.2.18 und der SZ  - (be)

Nordlicht nimmt Landespolitik aufs Korn

Europaabgeordneter Arne Gericke zu Gast bei den FW Freising

MdL Benno Zierer, MdEP Arne Gericke, Ortsvorsitzender Robert Weller

(15.02.18, ra) - Einen weiten Bogen von Europa über die Landespolitik bis zur kommunalen Ebene haben die Freien Wähler bei ihrer Aschermittwochs-Veranstaltung geschlagen. Hauptredner war der FW-Europaabgeordnete Arne Gericke aus Mecklenburg-Vorpommern. Am Nachmittag hatten der Ortsvorsitzende Robert Weller und Landtagsabgeordneter Benno Zierer den Gast aus dem Norden durch Freising und Attaching geführt  und ihm unter anderem die Stelle gezeigt, an der die dritte Startbahn gebaut werden soll.

Die Ankündigung des designierten Ministerpräsidenten Markus Söder, den Flughafen-Ausbau zu verschieben, lieferte beim abendlichen Fischessen im Weißbräu Huber Gesprächsstoff. Von Söders „Beruhigungspille“ dürfe man sich nicht einlullen lassen, warnte Zierer: „Er wird in den kommenden Jahren jede Chance suchen, die Startbahn durchzusetzen.“ Die CSU habe bei diesem Thema jegliche Glaubwürdigkeit verloren, urteilte FW-Ortschef Weller: „Die gewinnen sie auch nicht zurück, wenn sie jetzt Anti-Startbahn Banner aufstellen.“

Auf Hochtouren läuft derzeit das Volksbegehren der Freien Wähler zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, für das der Freisinger Ortsverband seit Wochen Unterschriften sammelt. Weller erinnerte daran, dass auch SPD, ÖDP und FDP Initiativen gegen die ungeliebte „Strabs“ angekündigt hätten. „Ich habe sie an unsere Infostände eingeladen, aber gekommen ist niemand“, berichtete Weller. Das zeige: „Die anderen reden nur, wir tun etwas.“ Weller sieht darin Parallelen zur Stadtratsarbeit: „Wir stellen die Anträge, die sich die anderen Wünschen.“ Zum Beispiel für einen Südostring zur Verkehrsentlastung Lerchenfelds oder zur Anbindung der Giggenhauser-Straße an die Westtangente. Einen Nahversorger im Westen der Stadt hätten alle Parteien gefordert, aber ein konkreter Vorschlag für ein Grundstück kam nur von den FW: Das Areal der LfL-Landtechnik an der Vöttinger Straße. „Jetzt ist die Verwaltung am Zug“, sagte Weller. Nicht nachlassen wollen die FW bei ihrer Forderung nach einen Einheimischen-Baumodell – als nächstes stehen ein Masterplan für das Bahnhofsareal und die Entwicklung der Luitpoldanlage auf der Agenda. „Wir packen die Themen an, an die sich andere nicht trauen“, lautete das Resümee des Ortsvorsitzenden.

Die bayerische Landespolitik nahm der Europaabgeordnete Arne Gericke aufs Korn. Er erwartet einen „Wahlkampf mit viel Show auf Kosten der Bürger.“ Das deute der 10-Punkte-Plan des designierten Ministerpräsidenten Söder an- zum Beispiel die Forderung nach einer bayerischen Grenzpolizei. „Mit diesen 500 Mann stoppt man keine Flüchtlingsströme“, kritisierte Gericke. „Dazu braucht es europäische Maßnahmen.“

Ein Schwerpunkt des siebenfachen Vaters ist die Familienpolitik. Er unterstützt deshalb die Forderung der FW nach kostenfreier Kinderbetreuung und macht sich für ein Erziehungsgehalt stark.

„Dream Team“ für die Freien Wähler

Kandidaten für Landtags- und Bezirkstagswahl nominiert

v.l.: Benno Zierer MdL, Maria Scharlach, Marianne Heigl, Rainer Schneider

Marzling (ra, 11.01.18) -  Auf bewährte Kräfte setzen die Freien Wähler bei den Landtags- und Bezirkstagswahlen im Oktober. Der Freisinger Landtagsabgeordnete Benno Zierer tritt wieder als Direktkandidat an. Unterstützt wird er von der Kreisvorsitzenden Maria Scharlach aus Mauern, die als Listenkandidatin ins Rennen geht. Den Wiedereinzug in den Bezirkstag wollen Marianne Heigl aus Zolling und der frühere Neufahrner Bürgermeister Rainer Schneider schaffen. Alle vier Bewerber wurden bei der Nominierungsversammlung in Marzling einstimmig gekürt.

„Wir treten mit einem Dream-Team an“, freute sich Benno Zierer. Der 61-Jährige zog Bilanz seiner bisherigen Arbeit im Landtag. Mit über 10.000 Stimmen aus dem Landkreis hatte er 2013 den Einzug ins Maximilianeum geschafft, als Nachfolger von Manfred Pointner. „Das war für mich Ehre und Ansporn“, sagte Zierer. Im Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz sowie im Petitionsausschuss hat er 142 Sitzungen absolviert. In 113 Sitzungen der Vollversammlung war er 40 Mal als Redner gefragt. 35 Anträge der Freien Wähler seien auf seine Initiative hin zustande gekommen. Dazu gehörte die Idee einer Expertenanhörung zum Thema Ultrafeinstaub am Flughafen, die mit einem Minderheitenvotum gegen die CSU durchgesetzt wurde. „Es war wichtig, dass wir dieses Thema auf die Agenda gebracht haben“, erklärte Zierer. Fortsetzen wolle er den parlamentarischen Widerstand gegen den Bau der dritten Startbahn.

Stark engagiert ist der Freisinger Abgeordnete für den Tierschutz. Anträge auf härtere Strafen für Welpenschmuggler, staatliche Zuschüssen für Tierheime oder Verbesserungen an Schlachthöfen fanden keine Mehrheit. Dafür konnte Zierer den Anstoß für den Neubau einer Reptilienauffangstation bei Neufahrn liefern. „Nach drei Jahren mit zähen Verhandlungen stellt die Staatsregierung Geld im Haushalt bereit“, berichtete Zierer. Zur Erfolgsbilanz der Freien Wähler gehöre die Abschaffung der Studiengebühren sowie die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium – und die umstrittenen Straßenausbaubeiträge werde man zu Fall bringen. „Für eine kleine Oppositionsfraktion kann sich das sehen lassen“, befand Zierer.

Für Maria Scharlach ist es die zweite Landtags-Kandidatur. Bereits 2003 war sie zusammen mit Marianne Heigl angetreten. Damals hatten die FW den Sprung ins Parlament noch verpasst, der gelang erst fünf Jahre später. „Es wird eine entscheidende Wahl für die Freien Wähler, für die wir alle Kräfte bündeln müssen“, erklärte Scharlach. Im Wahlkampf möchte sie ihre langjährige Erfahrung aus der Kommunalpolitik einbringen. Seit 21 Jahren ist sie Gemeinderätin in Mauern und aktuell zweite Bürgermeisterin, seit 2008 gehört sie dem Kreistag an.

Im Bezirkstag von Oberbayern stellen die Freien Wähler sechs Räte, zwei davon kommen aus dem Landkreis Freising: Rainer Schneider als Fraktionschef und Marianne Heigl als Mitglied des Sozial- und Gesundheitsausschusses. Beide berichteten von den vielfältigen Aufgaben des Bezirks im Bereich der sozialen Sicherung und der Gesundheitsvorsorge. Rund 1,8 Milliarden Euro gibt der Bezirk dafür aus. „Die größte Herausforderung ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung“, betonte Heigl. „Ich möchte weiter daran arbeiten, dass sie gelingt.“ Rainer Schneider gab einen Überblick über die Finanzen des Bezirks: „Wir konnten den Haushalt stabil halten, dennoch mussten wir die Umlage um 1,5 Punkte erhöhen.“ Über die Bezirksumlage führt der Landkreis Freising 42 Millionen Euro ab, 38 Millionen fließen für die Betreuung von Hilfebedürftigen wieder zurück. In den kommenden Jahren sei viel Geld für Nebauten oder Sanierungen in den Bezirkskliniken wie Haar oder Gabersee nötig. „Dafür werden hunderte Millionen gebraucht.“ Der Bezirk sei gefordert, nicht nur in seinen Kliniken die Symptome psychischer Erkrankungen zu behandeln, sondern auch an die gesellschaftlichen Ursachen heranzugehen. 

Vergnügliche Zeitreise ins 16. Jahrhundert

Ausflug nach Neuburg a.d. Donau im Juli 2017

Neuburg a.d. Donau (Quelle: Fotolia/Pusteflower9024)

Freising (ra, 02.06.17) -Der traditionelle Vereinsausflug führt die Freien Wähler Freising in diesem Jahr zum Schloßfest nach Neuburg an der Donau. Treffpunkt ist am Sonntag, 9. Juli, um 8 Uhr am Parkplatz in der Savoyer Au.

Das Schloßfest findet alle zwei Jahre statt und erinnert mit einer Vielzahl von Veranstaltungen an die Renaissancezeit des 16. Jahrhunderts, als Neuburg der Regierungssitz des Pfalzgrafen Ottheinrich war. Unter anderem gibt es einen historischen Jahrmarkt, Konzerte, Reiterspiele oder Tanzaufführungen.

Höhepunkt am Sonntag ist der Festzug durch die wunderschöne Altstadt von Neuburg. Mehr als 2000 Teilnehmer werden in historischen Gewändern durch die Straßen ziehen. Der Eintritt zum Fest kostet 6 Euro und ist im Fahrpreis nicht enthalten. Für einzelne Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Turnierspiele um 14 Uhr, wird zusätzlich Eintritt verlangt. Karten können vorab reserviert werden, Informationen dazu gibt es im Internet unter www.schlossfest.de 

 

Die Teilnehmer können den Aufenthalt in Neuburg individuell gestalten und haben den gesamten Tag zur freien Verfügung. Rückfahrt wird gegen 18 Uhr sein. Wer an dem Ausflug teilnehmen möchte, kann sich bis zum Freitag, 16. Juni, bei Pressesprecher Andreas Raith verbindlich anmelden, Telefon 08161/539333 (9 bis 17 Uhr) oder per E-Mail andreasraith@hotmail.com. Der Fahrtpreis beträgt 18 Euro und sollte im Vorfeld auf das Konto IBAN: DE85 7003 1000 0000 0109 00  überwiesen werden, Verwendungszweck ist „Spende Neuburg“. Auch Nichtmitglieder können selbstverständlich mit nach Neuburg fahren. 

Herzlichen Glückwunsch, Alois Kerscher!

Freising (ra, 14.09.16) - Die Freien Wähler Freising gratulieren ihrem Gründungsmitglied Alois Kerscher zum 90. Geburtstag. Die Glück-wünsche im Namen des Vereins überbrachten neben dem  Vor-sitzenden Robert Weller auch lang-jährige politische Weggefährten des Jubilars: Landtagsabgeordneter Benno Zierer, der Gründungsvorsitzende Hans Lock und die ehemalige Stadträtin Rita Schwaiger.

Alois Kerscher war viele Jahre lang Lehrer an der Grundschule St.Georg in Lerchenfeld an der Grundschule am Sternplatz in Neustift und an der Paul-Gerhard-Schule. Einen Namen gemacht hat er sich auch als Buchautor, er ver-öffentlichte einen Gedichtband mit dem Titel „Sei gscheid und lach an weng!“ Außerdem ver-fasste er den Text zum „Freisinger Lied“. 1977 gehörte Kerscher zu den Gründungsmitgliedern der Unabhängigen Freisinger Bürger (UFB), dem Vorläufer der FW Freising.

Neue Ideen in der Hinterhand

JHV 2016: Vorstandschaft ohne Gegenstimmen bestätigt

v.l.: Robert Weller (1. Vorsitzender), Dr. Heino Pause (Kassier), Daniel Beck (Schriftführer), Karl-Heinz Freitag (2. Vorsitzender), Benno Zierer MdL

Freising (ra, 01.02.16) - Die Freien Wähler Freising setzen auf Kontinuität. Die Vereinsführung um den Vorsitzenden Robert Weller wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Lerner ohne Gegenstimmen bestätigt. Wellers Stellvertreter bleibt Karl-Heinz Freitag, für die Vereinskasse ist weiterhin Heino Pause verantwortlich, als Schriftführer und Pressesprecher wurden Daniel Beck und Andreas Raith bestätigt. Als Beisitzer fungieren Ulrike Grabenweger, Ernst Berg, Franz Kammerloher, Stefan Steinberger, Thomas Tafelmaier und Andreas Wittmann.

Robert Weller sah das Ergebnis der Neuwahlen auch als Bestätigung für die engagierte politische Arbeit der FW. Sieben Anträge hat die Fraktion 2015 in den Stadtrat ein-gebracht, berichtete der Vorsitzende: „Und wir haben noch viele Themen in der Hinterhand.“

Unter anderem hatten die Freien Wähler mehr Fahrradstellplätze in der Innenstadt und am Bahnhof gefordert, ein Rad-Verleihsystem oder ein Konzept für die künftige Nutzung der nördlichen Pullinger Weiher. Außerdem soll die Stadt ein familienfreundliches Baugebiet auf dem ehemaligen Standortübungsplatz bei Untergartelshausen ausweisen. Entstanden sind viele der Ideen bei einer Klausurtagung am Spitzingsee. „Es war ein Riesenerfolg“, blickte Robert Weller zurück. „Es ist uns gelungen, eine Strategie für die Jahre bis zur Kommunalwahl 2020 zu entwickeln.“

Das Thema Dritte Startbahn hat die FW auch 2015 stark beschäftigt. Weller erinnerte an eine gut besuchte Veranstaltung in Lerchenfeld mit dem Landtagsabgeordneten Benno Zierer und dessen Fraktionschef Hubert Aiwanger. „Wir haben bewiesen, dass sich die Betroffenen auf die Freien Wähler verlassen können“, sagte Weller.

Kassier Heino Pause berichtete, dass sich die Finanzen des Vereins nach den hohen Ausgaben im Wahljahr 2014 schneller als erwartet wieder erholt haben. Derzeit zählen die Freien Wähler in Freising 114 Mitglieder.

Richard Grimm, der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, griff in seinem Bericht die aktuelle Diskussion um die Ansiedlung des großen Gastronomie-Logistikers Transgourmet in den Clemensängern auf. Die Befürchtung, dass Lerchenfeld im Verkehr ersticken würde, teilt Grimm nicht. Bei einer kleinteiligen Bebauung der Grundstücke im Gewerbegebiet wäre die Verkehrsbelastung sogar größer. Außerdem könne die geplante Logistikhalle als „echter Lärmblocker zur Autobahn“ wirken. Dass die Stadt Freising den zweistelligen Millionenbetrag, den der Verkauf des Grundstückes bringen soll, gut gebrauchen kann, verdeutlichte eine Zahl, die Grimm nannte: der Bau der Grund- und Mittelschule im Stein-Park könnte bis zu 60 Millionen Euro kosten. „Dieses Riesenobjekt werden wir in der Finanzplanung vor uns herschieben“, erklärte der Fraktionschef.  

Hohe Kosten kommen auch bei der Betreuung von Flüchtlingen auf Städte, Gemeinden und Kreise zu, wie Benno Zierer erläuterte: „Die Kommunen werden aber vom Bund und vom Freistaat im Regen stehen gelassen.“ In seinem Bericht aus dem Landtag konzentrierte er sich auf das alles beherrschende Thema Asylpolitik und erläuterte die Positionen der Freien Wähler. Die hätten bereits auf die dramatische Situation in den Flüchtlingslagern in Syriens Nachbarländern aufmerksam gemacht, bevor die Zahl der Zuwanderer dramatisch angestiegen sei. „Wir haben darauf hingewiesen, dass ein Problem auf uns zukommt, aber wir sind nicht ernst genommen worden“, sagte Zierer. Auch die Forderung, dass der Freistaat Bayern mehr Geld für die Bekämpfung der Fluchtursachen bereitstellen solle, sei ungehört verhallt. „Da brauchen wir uns nicht wundern, dass sich so viele Menschen in Bewegung setzen“, findet der Abgeordnete. Nun dürfe man das Problem nicht schönreden und müsse mit den Befürchtungen der Menschen ehrlich umgehen. Es brauche ein klares Signal, dass die Aufnahmekapazitäten in Deutschland erschöpft seien – sonst sei die Integration von Zuwandern nicht zu schaffen, geschweige denn könnten Wohnungen und Arbeitsplätze für anerkannte Asylbewerber bereitgestellt werden.

Politik für Freisings Bürgerinnen und Bürger

Der neue Schriftführer Daniel Beck, eingerahmt vom Ortsvorsitzenden Robert Weller (l.) und Richard Grimm (r.), dem Chef der Stadtratsfraktion.

Freising (ra, 26.02.15) - Einen Ämtertausch in der Führungsriege hat es bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Freising gegeben. Daniel Beck, bisher Beisitzer, übernimmt den Posten des Schriftführers von Ulrike Grabenweger. Die rückt als Beisitzerin in das zweite Glied. Alle anderen Vorstandsmitglieder stehen erst 2016 wieder zur Wahl. Ebenso reibungslos wie der personelle Wechsel ging die Abstimmung über eine neue Satzung vonstatten. Die enthielt aber auch nur eine relevante Änderung: Der Verein, der derzeit 120 Mitglieder hat, kann künftig Neumitglieder schon ab 14 Jahren aufnehmen.
Die Formalitäten waren schnell erledigt, breiteren Raum nahm der Rückblick des Vorsitzenden Robert Weller ein. 2014 war ein ereignisreiches Jahr bei den Freien Wählern, geprägt von Stadtratswahl, Europawahl und dem am Ende erfolglosen Volksbegehren für ein neunjähriges Gymnasium. Außerdem erinnerte der Vorsitzende an diverse Veranstaltungen und gesellschaftliche Aktivitäten wie eine Wanderung im Weltwald oder eine Führung durch das Hofbrauhaus.
Der Wahlkampf der FW war aufwändig, brachte am Ende aber nicht das gewünschte Ergebnis. Dennoch sah Weller vor allem die positiven Aspekte: „Wir haben Mitglieder gewonnen, wir haben uns verjüngt und wir haben frische Ideen entwickelt." Davon könne man noch in den kommenden Jahren profitieren. Dass der Wahlkampf die Finanzen strapaziert hat, berichtete Kassier Heino Pause. „Ohne freiwillige Spenden der Kandidaten und Mitglieder wäre das nicht zu stemmen gewesen", erklärte er. Dennoch blieb nach der Wahl ein Minus auf dem Konto. Das wurde aber binnen eines halben Jahres ausgeglichen, was den Kassenwart zuversichtlich stimmt: „Wenn wir kaufmännisch vorgehen, werden wir bis zum nächsten Wahlkampf wieder ein gutes Polster haben."
2015 wollen die Freien Wähler die Grundlagen für die politische Arbeit der kommenden Jahre schaffen. Dazu sollen sowohl die Stadtratsfraktion als auch der Vereinsvorstand auf Klausur gehen. „Ideen sammeln und Anträge vorbereiten", steht laut Weller auf dem Plan. Auch das Thema dritte Startbahn wird die FW beschäftigen. Mit einem Brief an den Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger und alle Kreisverbände wollen die Freisinger bayernweit um Unterstützung bitten – für den Fall, dass die CSU doch zum umstrittenen Mittel einer Volksbefragung greift und im gesamten Freistaat über den Flughafenausbau abstimmen lässt.

Wir sind eine freie und unabhängige Gruppierung kritischer Freisinger Bürger, die es sich zum Ziel gesetzt hat, eine verantwortungsvolle Kommunalpolitik zu gestalten. Praktizierte Demokratie muss von den Bürgerinnen und Bürgern kommen, sonst geht sie verloren. Lokalpolitik ist besonders bürgernah.


Wir, die Freien Wähler Freising, praktizieren eine echte Demokratie und widmen uns ungebunden den kommunalpolitischen Problemen.

Dazu zählen insbesondere eine realistische Haushalts- und Finanzplanung sowie eine gerechte, sachorientierte Politik für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

 

Die besondere Situation Freisings - in unmittelbarer Nähe des Großflughafens und der Landeshauptstadt München - fordert unseren ganzen Einsatz. Der starke Bevölkerungszuwachs zieht in allen Bereichen der Infrastruktur Probleme nach sich.
Immer mehr Wohnsiedlungen wachsen aus dem Boden und fordern eine Vielzahl
sozialer wie verkehrstechnischer Einrichtungen.

 

Ein großes Anliegen ist es uns, dem historischen Kern unserer Stadt gerecht zu werden und unsere Innenstadt weiterhin lebendig zu erhalten. Wir, die Freien Wähler Freising, wollen auch bei diesem Thema mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam an einem Strang ziehen.





Nächster Termin:

 

"Für Ihre Vorsorge – Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht"

am Mittwoch, den 18.04.2018 referiert Notar Bruno Geßele

um 19.30 Uhr iim

Hofbräuhauskeller in Freising

 

FW Freising auf Facebook:

Stadtratsfraktion auf Facebook:

Freie Wähler Freising e.V.
Am Vogelsand 9
85354 Freising-Sünzhausen

Vorsitzender:

Robert Weller
weller@fwfreising.de


stellv. Vorsitzender:

Ernst Berg
berg@fwfreising.de

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