Archiv 2016

 

Günstigen Wohnraum für Familien schaffen

FW-Fraktion präsentiert Ergebnisse ihrer Klausurtagung

Bei einer zweitägigen Klausurtagung am Spitzingsee hat die Fraktion der Freien Wähler neue Ideen entwickelt. Dabei geht es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Freisinger Familien, ein Konzept für die zukünftige Ausweisung von Gewerbegrund und die weitere Nutzung der nördlichen Pullinger Weiher. An der Klausur im Tagungshaus „Bergsee“ des Bayerischen Landessportverbandes nahmen neben den fünf Stadträten auch Mitglieder der Vereins-Vorstandschaft teil. Die Ergebnisse wurden nun in Form von drei Anträgen präsentiert, über die der Stadtrat entscheiden muss.

Die Immobilienpreise in Freising sind seit Jahren konstant hoch. Gerade für Familien bedeutet das oft, dass sie die Stadt verlassen müssen, um sich den Wunsch vom Eigenheim zu erfüllen. Das soll nicht so bleiben. „Junge Familien dürfen durch die Situation auf dem Immobilienmarkt nicht mehr ins Umland vertrieben werden“, stellt FW-Stadtrat Benno Zierer klar. Deshalb dürfe nicht nur auf Nachverdichtung und Geschoßwohnungsbau gesetzt werden, wenn es darum gehe, Wohnraum zu schaffen. Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz bei Untergartelshausen könnte ein familienfreundliches Baugebiet entstehen, mit erschwinglichen Einfamilien- oder Doppelhäusern, im Einheimischenmodell oder auf Erbpacht. Die Freien Wähler fordern in ihrem Antrag, dass die Stadt mit den Vorbereitungen dafür beginnt und zum Beispiel einen Ideenwettbewerb ausschreibt. Das rund 100 Hektar große, ehemalige Militärgelände hatte die Stadt günstig vom Bund gekauft, durfte es aber zehn Jahre nicht verwerten. Diese Bindungsfrist läuft in Kürze ab.

Neben der Entwicklung im Wohnbau solle sich die Stadt auch Gedanken machen, wie es mit dem Gewerbe weitergeht. Sollte das Grundstücksgeschäft mit der Firma Transgourmet in den Clemensängern zustande kommen, „verfügt Freising über keine nennenswerten Gewerbeflächen mehr“, wie Fraktionschef Richard Grimm erläutert. Deshalb haben die FW in einem weiteren Antrag ein Konzept für die künftige Ausweisung von neuen Flächen gefordert. „Man muss sich rechtzeitig Gedanken machen, wo man Gewerbe ansiedeln könnte“, sagt Grimm. In Freising müsse nicht nur Wohnraum entstehen, sondern auch die dazugehörigen Arbeitsplätze.

Neue Ideen hat die FW-Fraktion für das Naherholungsgebiet am Pullinger Weiher. Die Seen nördlich der Straße zwischen Pulling und Achering sollen nach dem Ende des Kiesabbaus nicht mehr verfüllt werden und in städtisches Eigentum übergehen – so die Anregung in einem dritten Antrag. Stadtrat und FW-Vorsitzender Robert Weller kann sich dort einen „Sport- und Tauchsee“ vorstellen. Aktivitäten, die am „großen“ Pullinger Weiher nicht erlaubt sind, sollen dort möglich sein: Tauchen, Surfen, Modellbootfahren oder auch Baden mit Hunden. Zudem sei schon in der Vergangenheit über einen Standort für einen Campingplatz diskutiert worden, auch in diese Richtung solle man Überlegungen anstellen, findet Weller. „Das Naherholungsgebiet könnte noch attraktiver gemacht werden“, sagt er.

 

Herzlichen Glückwunsch, Alois Kerscher!

Freising (ra, 14.09.16) - Die Freien Wähler Freising gratulieren ihrem Gründungsmitglied Alois Kerscher zum 90. Geburtstag. Die Glück-wünsche im Namen des Vereins überbrachten neben dem  Vor-sitzenden Robert Weller auch lang-jährige politische Weggefährten des Jubilars: Landtagsabgeordneter Benno Zierer, der Gründungsvorsitzende Hans Lock und die ehemalige Stadträtin Rita Schwaiger.

Alois Kerscher war viele Jahre lang Lehrer an der Grundschule St.Georg in Lerchenfeld an der Grundschule am Sternplatz in Neustift und an der Paul-Gerhard-Schule. Einen Namen gemacht hat er sich auch als Buchautor, er ver-öffentlichte einen Gedichtband mit dem Titel „Sei gscheid und lach an weng!“ Außerdem ver-fasste er den Text zum „Freisinger Lied“. 1977 gehörte Kerscher zu den Gründungsmitgliedern der Unabhängigen Freisinger Bürger (UFB), dem Vorläufer der FW Freising.

Neue Ideen in der Hinterhand

JHV 2016: Vorstandschaft ohne Gegenstimmen bestätigt

v.l.: Robert Weller (1. Vorsitzender), Dr. Heino Pause (Kassier), Daniel Beck (Schriftführer), Karl-Heinz Freitag (2. Vorsitzender), Benno Zierer MdL

Freising (ra, 01.02.16) - Die Freien Wähler Freising setzen auf Kontinuität. Die Vereinsführung um den Vorsitzenden Robert Weller wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Lerner ohne Gegenstimmen bestätigt. Wellers Stellvertreter bleibt Karl-Heinz Freitag, für die Vereinskasse ist weiterhin Heino Pause verantwortlich, als Schriftführer und Pressesprecher wurden Daniel Beck und Andreas Raith bestätigt. Als Beisitzer fungieren Ulrike Grabenweger, Ernst Berg, Franz Kammerloher, Stefan Steinberger, Thomas Tafelmaier und Andreas Wittmann.

Robert Weller sah das Ergebnis der Neuwahlen auch als Bestätigung für die engagierte politische Arbeit der FW. Sieben Anträge hat die Fraktion 2015 in den Stadtrat ein-gebracht, berichtete der Vorsitzende: „Und wir haben noch viele Themen in der Hinterhand.“

Unter anderem hatten die Freien Wähler mehr Fahrradstellplätze in der Innenstadt und am Bahnhof gefordert, ein Rad-Verleihsystem oder ein Konzept für die künftige Nutzung der nördlichen Pullinger Weiher. Außerdem soll die Stadt ein familienfreundliches Baugebiet auf dem ehemaligen Standortübungsplatz bei Untergartelshausen ausweisen. Entstanden sind viele der Ideen bei einer Klausurtagung am Spitzingsee. „Es war ein Riesenerfolg“, blickte Robert Weller zurück. „Es ist uns gelungen, eine Strategie für die Jahre bis zur Kommunalwahl 2020 zu entwickeln.“

Das Thema Dritte Startbahn hat die FW auch 2015 stark beschäftigt. Weller erinnerte an eine gut besuchte Veranstaltung in Lerchenfeld mit dem Landtagsabgeordneten Benno Zierer und dessen Fraktionschef Hubert Aiwanger. „Wir haben bewiesen, dass sich die Betroffenen auf die Freien Wähler verlassen können“, sagte Weller.

Kassier Heino Pause berichtete, dass sich die Finanzen des Vereins nach den hohen Ausgaben im Wahljahr 2014 schneller als erwartet wieder erholt haben. Derzeit zählen die Freien Wähler in Freising 114 Mitglieder.

Richard Grimm, der Vorsitzende der Stadtratsfraktion, griff in seinem Bericht die aktuelle Diskussion um die Ansiedlung des großen Gastronomie-Logistikers Transgourmet in den Clemensängern auf. Die Befürchtung, dass Lerchenfeld im Verkehr ersticken würde, teilt Grimm nicht. Bei einer kleinteiligen Bebauung der Grundstücke im Gewerbegebiet wäre die Verkehrsbelastung sogar größer. Außerdem könne die geplante Logistikhalle als „echter Lärmblocker zur Autobahn“ wirken. Dass die Stadt Freising den zweistelligen Millionenbetrag, den der Verkauf des Grundstückes bringen soll, gut gebrauchen kann, verdeutlichte eine Zahl, die Grimm nannte: der Bau der Grund- und Mittelschule im Stein-Park könnte bis zu 60 Millionen Euro kosten. „Dieses Riesenobjekt werden wir in der Finanzplanung vor uns herschieben“, erklärte der Fraktionschef.  

Hohe Kosten kommen auch bei der Betreuung von Flüchtlingen auf Städte, Gemeinden und Kreise zu, wie Benno Zierer erläuterte: „Die Kommunen werden aber vom Bund und vom Freistaat im Regen stehen gelassen.“ In seinem Bericht aus dem Landtag konzentrierte er sich auf das alles beherrschende Thema Asylpolitik und erläuterte die Positionen der Freien Wähler. Die hätten bereits auf die dramatische Situation in den Flüchtlingslagern in Syriens Nachbarländern aufmerksam gemacht, bevor die Zahl der Zuwanderer dramatisch angestiegen sei. „Wir haben darauf hingewiesen, dass ein Problem auf uns zukommt, aber wir sind nicht ernst genommen worden“, sagte Zierer. Auch die Forderung, dass der Freistaat Bayern mehr Geld für die Bekämpfung der Fluchtursachen bereitstellen solle, sei ungehört verhallt. „Da brauchen wir uns nicht wundern, dass sich so viele Menschen in Bewegung setzen“, findet der Abgeordnete. Nun dürfe man das Problem nicht schönreden und müsse mit den Befürchtungen der Menschen ehrlich umgehen. Es brauche ein klares Signal, dass die Aufnahmekapazitäten in Deutschland erschöpft seien – sonst sei die Integration von Zuwandern nicht zu schaffen, geschweige denn könnten Wohnungen und Arbeitsplätze für anerkannte Asylbewerber bereitgestellt werden.

Nächste Termine:

 

 

Nach 10 Veranstaltungen

in den Orts- und Stadtteilen gibt es weitere Informationsmöglichkeiten immer am Samstag

von 9 bis 13 Uhr

in Freisings Innenstadt

an unserem Infostand

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Mittwoch, 26.02.2020

19:00 Uhr

Politischer Aschermittwoch

im Weißbräu Huber,

FS-Innenstadt

 

 

Kommunalwahlen

am Sonntag, 15.03.2020
Oberbürgermeister, Stadtrat,
Landrat, Kreistag

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