Soziales

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Freie Wähler informieren sich über die Entwicklungen beim Sozialwohnungsbau

Andreas Voigt (WVG) informiert FW Erding und Freisinger FW-Stadträte Freitag, Weller und Zierer.

Freising (ra, 09.12.15) - Über 20 Millionen Euro hat die Wohnbau- und Verwaltungs GmbH (WVG) in den vergangenen fünf Jahren in den Neubau und die Sanierung von Sozialwohnungen in Freising gesteckt. Die WVG arbeitet beständig daran, den Wohnungsbestand zu modernisieren. Die FW-Stadträte Benno Zierer, Robert Weller und Karl-Heinz Freitag haben sich gemeinsam mit Freien Wählern aus Erding bei WBV-Geschäftsführer Andreas Voigt über die Forstschritte informiert. Der Arbeitskreis Wohnen der FW Erding war nach Freising gekommen, um sich vor Ort anzusehen, welche Anstrengungen die Domstadt unternimmt, um geförderten Wohnraum zu schaffen. In Erding, so berichtete Stadträtin Johanna Heindl, gebe es auf diesem Gebiet „noch Nachholbedarf“. Voigt zeigte den Gästen aus Erding die Wohnanlage in der Schwabenau und die neu errichtete Anlage am Angerbach. Dort sind 68 Wohneinheiten entstanden, die nach dem Konzept der einkommensorientierten Förderung an Mieter aus verschiedenen Einkommensstufen vergeben wurden. Die Miete liegt unter der ortsüblichen Kaltmiete. 

Die WVG, eine Tochter der Stadtwerke, verwaltet 670 Wohnungen im Auftrag der Stadt – dazu kommen noch 100 Wohnungen der Stadtbau GmbH. 

Wie schütze ich mich vor Einbrechern?

Freising (sr, 30.1.13) - Diese Frage beantwortete Kriminalhauptkommissar Johann Radlmaier von der Kripo Erding. Die Freien Wähler Freising veranstalteten zu diesem aktuellen Thema einen Informationsabend im Freisinger Hofbrauhaus-Keller, zu dem ca. 35 interessierte Bürger kamen.

 

Lt. Radlmaier werden fast 90 Prozent aller Wohnungseinbrüche vormittags zwischen 10 und 12 Uhr und vor allem jetzt in der Winterzeit zwischen 17 und 21 Uhr verübt. Bevorzugt gelangen die Einbrecher durch aufgehebelte Fenster und Terrassentüren in die Wohnungen. Gerade in den Sommermonaten wird ihnen das häufig durch gekippte
Fenster erleichtert. Geradezu einladend wirken offen stehende Garagentore und dunkle Fenster. Hier ist für jedermann erkennbar, dass sich in der Wohnung niemand aufhält. Nachdem die Einbrüche selten länger als drei bis fünf Minuten dauern, sollte auch für eine kurze Einkaufsfahrt die Garage unbedingt verschlossen werden. Radlmaier empfahl auch wenigstens eine Stehlampe brennen und evtl. zusätzlich den Fernseher eingeschaltet zu lassen, um so eine Anwesenheit in der Wohnung vorzutäuschen. Eine preiswerte Hilfe bieten dafür Zeitschaltuhren an. Auf keinen Fall sollte man die Schlüssel an der Innenseite einer Glastüre stecken lassen. Nach dem Einschlagen der Scheibe bräuchte der Täter nur noch den Schlüssel umzudrehen und könnte so problemlos in die Wohnung gelangen.

Der Kriminalbeamte riet auch noch den Schlüssel der Haustüre stets zweimal umzudrehen, weil der Riegel sonst nur einige Millimeter in das Schließblech ragt und einem Aufhebeln kaum standhält. Jedem Bauherrn empfahl der Fachmann, sich bei seinem Fensterbauer nach einbruchshemmenden Scharnieren zu erkundigen, denn ein sofortiger Einbau kommt wesentlich billiger als eine Nachrüstung. Nicht zu vergessen sind auch von innen befestigte Kellerroste, die ein Hochheben von außen unmöglich machen.

Nachdem bekannt ist, dass die meisten Einbrecher vom Licht abgeschreckt werden, empfahl der Kripobeamte im Außenbereich den Einbau von Bewegungsmeldern, die automatisch ein Licht rund um das Haus einschalten. Schließlich stellte Radlmaier noch einige Alarmanlagen vor, die je nach Preislage, im Außen- und/oder Innenbereich eingebaut werden können.
Eine persönliche Beratung, auch vor Ort, bietet die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Kripo Erding allen Interessierten nach telefonischer Terminvereinbarung. In seinem Fazit stellte der Kriminalhauptkommissar heraus, dass die meisten Einbrecher auf schnelle Beute aus sind und bei Schwierigkeiten ihr Vorhaben schneller aufgeben um ihr Glück an einem anderen Objekt versuchen.

 

Nach diesem interessanten Vortrag gab es mit den anwesenden Besuchern noch lebhafte Diskussionen, wobei Radlmaier gerne zu allen Themen eine fachkundige Auskunft gab. Der Vorsitzende der Freien Wähler Freising, Robert Weller, bedankte sich abschließend bei dem Referenten mit einem kleinen Geschenk.

Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst - Konnten die Bufdis die Zivis in Freising ersetzen?

Freising (sr, 01.07.12) - Am 1. Juli 2011 wurde der Dienst von Familienministerin Kristina Schröder eingeführt. Grund: Mit der Wehrpflicht war zuvor auch der Zivildienst ausgesetzt worden. Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) sollte das Wegfallen der Zivis teilweise kompensieren. Für ihn können sich alle Interessierten ab 16 Jahre bewerben, un-abhängig vom Geschlecht oder sozialen Status. Der Bund fördert jährlich 35.000 BFD-Stellen mit 254 Millionen Euro. Seit dem Start haben sich 50.000 Menschen daran beteiligt, die Bewerberzahlen sind konstant hoch. Derzeit sind mehr als 60 Prozent der Teilnehmer 16 bis 26 Jahre alt, der Anteil der über 50-Jährigen liegt bei rund 20 Prozent. Aktuell sind es bundesweit 33.822 Freiwillige, die diesen einjährigen Dienst leisten.

 

Soziale Einrichtungen in Freising wie z.B. das Heiliggeistspital, die Arbeiterwohlfahrt, das Rote Kreuz, die Lebenshilfe, mussten sich nach Alternativen umsehen. Nach einem Jahr kann festgestellt werden, dass das freiwillige soziale Jahr besser angenommen wurde als erwartet. Dem Roten Kreuz Freising stehen aktuell drei BUFDI’s zur Verfügung, genauso konnte die AWO zwei junge Frauen gewinnen, die sogar ihre Verträge verlängern möchten. Schlechter sieht es im Heiliggeistspital aus, das immer noch auf der Suche nach Helfern über den Bundesfreiwilligen-dienst ist. Man wird wohl als Alternative dafür 400-Euro-Kräfte einstellen müssen. 

 

Im Unterschied zum „Freiwilligen Sozialen Jahr“ (FSJ), das wie bisher weiter existieren soll, will man auch ältere Menschen ansprechen, denn es gibt viele Rentner, die fit sind und sich sozial engagieren möchten, also ein Ehrenamt übernehmen können. Viele wissen aber nicht wie.

 

Ebenfalls seit einem Jahr besteht in Freising der Treffpunkt Ehrenamt, bei dem sich junge wie ältere Personen nach einem Ehrenamt erkundigen und beraten lassen  können. Es gibt eine Vielfalt von Tätigkeiten, je nach Interessenlage. Der positive Nebeneffekt ist dabei, dass sich Alleinstehende hiermit einen neuen Sozialkreis aufbauen können.  

 

Zu erreichen ist der Treffpunkt Ehrenamt unter der Tel. Nr. 08161-2349260.

Rita Schwaiger, Sozialreferentin 

Vereinsausflug:
Fr, 16.07.2017
Neuburg a.d. Donau

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Freie Wähler Freising e.V.
Am Vogelsand 9
85354 Freising-Sünzhausen

Vorsitzender:

Robert Weller
weller@fw-freising.de


stellv. Vorsitzender:

Karl-Heinz Freitag
freitag@fw-freising.de

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