Senioren

Hier finden Sie aktuelle Meldungen und Standpunkte zum Thema "Senioren"

Rechtzeitig vorsorgen mit einer Vollmacht 

Großes Interesse an FW-Infoveranstaltung

v.l.: Ernst Berg (stellv. Vors.), Rita Schwaiger (Vors. Kreis-Seniorenbeirat), Bruno Geßele (Vortrag), Robert Weller (Vors. FW)

Freising (ra, 19.04.18) - Jeder kann in die Lage kommen, aufgrund von Krankheit oder Unfall seine Belange nicht mehr selbst regeln zu können. Deshalb ist die rechtzeitige Vorsorge wichtig – durch Vollmacht und Patientenverfügung. Wie sehr dieses Thema die Menschen bewegt, zeigte das große Interesse an der Informationsveranstaltung der Freien Wähler Freising. Rund 60 Zuhörer konnte der Vorsitzende Robert Weller im Saal des Hofbrauhauskellers begrüßen. 

Rita Schwaiger, ehemalige FW-Stadträtin und Sozialreferentin, stellte in ihrer Funktion als Vorsitzende des Kreis-Seniorenbeirats die Notfallmappe des Landkreises vor. Darin können alle Informationen eingetragen werden, die Ärzte und Angehörige bei einem medizinischen Notfall brauchen. Zum Beispiel Vorerkrankungen oder die Aufbewahrungsorte wichtiger Dokumente. Schwaiger betonte, dass sich dieses Angebot nicht nur an Senioren richtet: „Die Notfallmappe ist für alle Altersgruppen wichtig.“ Über 3000 Exemplare wurden in allen Gemeinden des Landkreises verteilt und waren sofort vergriffen. Eine neue Auflage ist in Arbeit. 

Der Notar a.D. Bruno Geßele beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema der vorsorgenden Verfügungen und hat an der offiziellen Broschüre des bayerischen Justizministeriums mitgewirkt. Unter den vorsorgenden Verfügungen versteht man die Vollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung.  Für den Fall, dass man zum Beispiel durch Krankheit  oder Unfall nicht mehr entscheidungsfähig ist, empfiehlt es sich, vorab eine vertrauenswürdige Person mit einer Vollmacht auszustatten. Dann muss kein gerichtlicher Betreuer bestellt werden. Entgegen einer weit verbreiteten Vermutung hat ein Ehepartner nicht automatisch eine rechtliche Vertretungsbefugnis. „Gerichte sollen zwar bevorzugt einen Betreuer aus dem Kreis der Angehörigen bestellen und keinen Berufsbetreuer“, erläuterte Geßele. „Aber das geschieht nicht immer.“ Oft haben Vertretungsberechtigte Entscheidungen in medizinischen Belangen zu treffen, beispielsweise zu Eingriffen oder künstlicher Ernährung. „Dazu müssen sie den Willen das Patienten kennen“, so Geßele. Diesen Willen könne der Vollmachtgeber in einer Patientenverfügung darlegen. Dort lässt sich festlegen, welche Behandlungen ein Patient wünscht und welche er ablehnt. Vollmacht und Patientenverfügung müssen in entscheidungsfähigem Zustand erstellt und formal korrekt sein, eine Beurkundung durch einen Notar ist nicht zwingend notwendig. Dass es trotz aller Vorsorge zu Streitfällen und Unklarheiten kommen kann, machte Geßele anhand von Beispielfällen deutlich. 

Der FW-Vorsitzende Robert Weller dankte Geßele für seine informativen Ausführungen. Anstatt eines Vortragshonorars werden die Freien Wähler Freising eine Spende an den Hospizverein übergeben, dessen Vorsitzender Bruno Geßele lange Jahre war. 

 

 

Info:Fragen zu den vorsorgenden Verfügungen beantwortet Bruno Geßele auch in der Sprechstunde des Hospizvereins Freising, die an jedem ersten Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr im Büro des Vereins (Mainburger Straße 1) stattfindet.

Startschuss für Seniorenkonzept in Freising

Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Freising ab 55 Jahren

Freising (sr, 19.10.12) - In den nächsten Tagen geht den Freisinger Bürgerinnen und Bürgern ab dem 55. Lebensjahr ein Fragebogen der Stadt Freising zu. Er dient der Entwicklung eines Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes der Stadt und ermittelt die Bedürfnisse älterer Menschen im Bereich ihrer Lebens- und Wohnsituation.

 

Mit den Erkenntnissen der Befragung können durch eine bedarfsgerechte Planung die
Lebensbedingungen für Seniorinnen und Senioren in Freising, wie z.B.

- die Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich,

- die bessere Begehbarkeit des Straßenpflasters, besonders in der Innenstadt,

- die Wohnsituation,

- die Pflegeerfordernisse,

- das Angebote für pflegende Angehörige,

- dass ältere Menschen in ihren Wohnungen so lange wie möglichbleiben können und ihre unterschiedlichen Lebenslagen ausreichend berücksichtigt werden,

- die Sicherstellung von Dienstleistungen auch und besonders eines behindertengerechten öffentlichen Nahverkehrs,

- das bürgerschaftliches Engagement der Seniorinnen und Senioren uvm.

entscheidend verbessert werden.

 

Darüber hinaus sollen alle künftigen und darauf aufbauenden Maßnahmen für alle Bürgerinnen und Bürger von Nutzen sein und zu einer hohen Lebensqualität in der Stadt und gleichzeitig zu mehr Familienfreundlichkeit in unserer Kommune beitragen.

 

Ich bitte Sie sehr, helfen Sie mit, durch das Ausfüllen und Zurücksenden des Fragebogens, die Stadt Freising seniorenfreundlicher und noch lebens- und liebenswerter für uns alle zu gestalten.

 

Rita Schwaiger

Sozialreferentin

Stadt Freising

Barrierefreies Einkaufen im Stein-Center!

2.7.12 (be) - Am 3. Mai 2012 stellte unsere Stadträtin und Sozialreferentin, Rita  Schwaiger, in der Stadtratssitzung den Antrag, den neuen Vollsortimenter Edeka,  der momentan im Steinpark gebaut wird, nach generationsfreundlichen  Gesichtspunkten, zertifiziert nach Kriterien durch den Handelsverband  Deutschland, auszustatten. Diese Kriterien berücksichtigen u.a. die  Parkplatzsituation die behindertengerechte Begehbarkeit durch breite Gänge und Aufzüge, die gute Lesbarkeit der Preise, die Hilfestellung durch das Personal, die  geringe Höhe der Regale, die leichte Handhabung der Einkaufswägen, eine  Erste Hilfe Möglichkeit und eine Kundentoilette uvm.

 

Stadtbaudirektor Baumann hat die Anfrage der Freien Wähler an die Firma Küblböck bzw. an die Firma Edeka weitergeleitet. Beide haben die Fragen nach dem  HDE-Zertifizierungskatalog durchgearbeitet, in ihre Planung aufgenommen und die  vorgegebene Zielsetzung erreicht.

 

Somit ist nun gewährleistet, dass ab 2013 ein barrierefreies Einkaufen in dem neuen Markt für alle Bevölkerungsgruppen gewährleistet ist.

Nächste Termine:

 

Sommerfest

Freie Wähler Freising

 am Samstag,

11. August

im Schrebergarten

von Dieter Hillenbrand

im Marzlinger Fußweg.

 

 

Landtagswahl 14.10.2018
 

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Stadtratsfraktion auf Facebook:

Freie Wähler Freising e.V.
Am Vogelsand 9
85354 Freising-Sünzhausen

Vorsitzender:

Robert Weller
weller@fwfreising.de


stellv. Vorsitzender:

Ernst Berg
berg@fwfreising.de

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