Stadtentwicklung und Planung

Hier finden Sie aktuelle Meldungen und Standpunkte zum Thema "Stadtentwicklung und Planung"

Download: Transgourmet Informationen

Bürgerentscheid in Freising am 09.10.16

Infoblatt Transgourmet
Alle Fakten zum Thema "Ansiedlung von Transgourmet im Gewerbegebiet Clemensänger"
Transgourmet Infoblatt.pdf
PDF-Dokument [3.6 MB]

Von Turm zu Turm

Richard Grimm (l.) erläuterte die geplanten Sanierungsmaßnahmen am Asam-Gebäude
Gernot Anders (r.) vom Förderverein führte durch das Gefängnis-Museum

Freising (ra, 21.07.15) - Ein Stadt-Spaziergang von Turm zu Turm stand bei den Freien Wählern Freising auf dem Programm. Den Auftakt machte ein Besuch im Bürgerturm, wo derzeit eine Aus-stellung über die Geschichte der Uhrmacher, Optiker und Juweliere in Freising gezeigt wird. Martin Maier, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Bürger-turm, nahm die Gruppe um die Stadträte Richard Grimm und Robert Weller mit auf einen kurzen Streifzug durch die Geschichte des Turms, der im kommenden Jahr 666 Jahre alt wird. Er wurde als Gefängnis, Armenhaus, Pulverlager und Schlauchtrockenturm der Feuerwehr genutzt. Die Bürgerinitiative verhinderte den Abriss und sanierte den Turm im Unteren Graben in den Jahren 1994 bis 1996 aufwändig, seitdem wird er als Museum genutzt. Jedes Jahr gibt es eine Schau, die sich mit der Historie der Freisinger Berufsstände befasst.  Die Ausstellung „Rad der Zeit – Über Uhrmacher, Optiker und Juweliere“ ist noch bis Ende Oktober zu sehen, geöffnet jeweils samstags von 13 bis 17 Uhr.

Bei einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt erläuterte FW-Fraktionschef Richard Grimm den 25 Teilnehmern die anstehenden Sanierungsmaßnahmen am Asam-Gebäude, die nach vorläufigen Schätzungen rund 45 Millionen Euro kosten werden. Unter anderem muss die Statik verbessert werden, denn der riesige Gebäudekomplex ist auf Fichtenpfählen gebaut.

Eine wechselhafte Geschichte hat auch der zweite Turm, den die FW-Gruppe besuchte: der Turm im Alten Gefängnis, 1714 errichtet. Der vordere Teil des Gebäudes, der heute ein Weinlokal und eine Galerie beherbergt, diente als Schlachthaus der Freisinger Fürstbischöfe. Im mittleren Trakt residierte der Richter und im Turm waren in acht Zellen Verbrecher untergebracht und solche, die man dafür hielt. „Diese acht Zellen haben auch gereicht, denn damals wurde im wahrsten Sinne des Wortes oft kurzer Prozess gemacht“, erklärte Gernot Anders, der die Besucher durch das Gefängnis-Museum führte. Ein Teil der Ausstellung ist einem dunklen Kapitel der Freisinger Geschichte gewidmet, den Zauberbubenprozessen im 18. Jahrhundert. Zahlreiche Kinder und Jugendliche wurden der Zauberei und des Paktierens mit dem Teufel beschuldigt und hingerichtet. Neben der Turmführung hatten die Besucher die Gelegenheit, einen Blick in die Ausstellung „Freising in der Frühzeit der Fotografie“ zu werfen, die noch bis zum 9. August läuft.

Günstigen Wohnraum für Familien schaffen

FW-Fraktion präsentiert Ergebnisse ihrer Klausurtagung

Bei einer zweitägigen Klausurtagung am Spitzingsee hat die Fraktion der Freien Wähler neue Ideen entwickelt. Dabei geht es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Freisinger Familien, ein Konzept für die zukünftige Ausweisung von Gewerbegrund und die weitere Nutzung der nördlichen Pullinger Weiher. An der Klausur im Tagungshaus „Bergsee“ des Bayerischen Landessportverbandes nahmen neben den fünf Stadträten auch Mitglieder der Vereins-Vorstandschaft teil. Die Ergebnisse wurden nun in Form von drei Anträgen präsentiert, über die der Stadtrat entscheiden muss.

Die Immobilienpreise in Freising sind seit Jahren konstant hoch. Gerade für Familien bedeutet das oft, dass sie die Stadt verlassen müssen, um sich den Wunsch vom Eigenheim zu erfüllen. Das soll nicht so bleiben. „Junge Familien dürfen durch die Situation auf dem Immobilienmarkt nicht mehr ins Umland vertrieben werden“, stellt FW-Stadtrat Benno Zierer klar. Deshalb dürfe nicht nur auf Nachverdichtung und Geschoßwohnungsbau gesetzt werden, wenn es darum gehe, Wohnraum zu schaffen. Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz bei Untergartelshausen könnte ein familienfreundliches Baugebiet entstehen, mit erschwinglichen Einfamilien- oder Doppelhäusern, im Einheimischenmodell oder auf Erbpacht. Die Freien Wähler fordern in ihrem Antrag, dass die Stadt mit den Vorbereitungen dafür beginnt und zum Beispiel einen Ideenwettbewerb ausschreibt. Das rund 100 Hektar große, ehemalige Militärgelände hatte die Stadt günstig vom Bund gekauft, durfte es aber zehn Jahre nicht verwerten. Diese Bindungsfrist läuft in Kürze ab.

Neben der Entwicklung im Wohnbau solle sich die Stadt auch Gedanken machen, wie es mit dem Gewerbe weitergeht. Sollte das Grundstücksgeschäft mit der Firma Transgourmet in den Clemensängern zustande kommen, „verfügt Freising über keine nennenswerten Gewerbeflächen mehr“, wie Fraktionschef Richard Grimm erläutert. Deshalb haben die FW in einem weiteren Antrag ein Konzept für die künftige Ausweisung von neuen Flächen gefordert. „Man muss sich rechtzeitig Gedanken machen, wo man Gewerbe ansiedeln könnte“, sagt Grimm. In Freising müsse nicht nur Wohnraum entstehen, sondern auch die dazugehörigen Arbeitsplätze.

Neue Ideen hat die FW-Fraktion für das Naherholungsgebiet am Pullinger Weiher. Die Seen nördlich der Straße zwischen Pulling und Achering sollen nach dem Ende des Kiesabbaus nicht mehr verfüllt werden und in städtisches Eigentum übergehen – so die Anregung in einem dritten Antrag. Stadtrat und FW-Vorsitzender Robert Weller kann sich dort einen „Sport- und Tauchsee“ vorstellen. Aktivitäten, die am „großen“ Pullinger Weiher nicht erlaubt sind, sollen dort möglich sein: Tauchen, Surfen, Modellbootfahren oder auch Baden mit Hunden. Zudem sei schon in der Vergangenheit über einen Standort für einen Campingplatz diskutiert worden, auch in diese Richtung solle man Überlegungen anstellen, findet Weller. „Das Naherholungsgebiet könnte noch attraktiver gemacht werden“, sagt er.

Schulen sind in Freising ein Dauerthema

Freising (be, 28.1.13) - Bildungspolitik ist nicht nur bayern- und bundesweit ein Dauerthema, auch in Freising werden die Hausaufgaben für die Kommunalpolitiker nicht geringer.

Seit langem wird ein neues Schulzentrum auf dem Stein-Areal diskutiert. Kein Geheimnis ist ja, dass in ein paar Jahren die Sternplatz-Schule wohl ausgedient hat und einer Wohnbebauung weichen soll. Dann sollen die Grundschulen vom Sternplatz und von der Paul-Gerhard-Schule im Stein-Park ein neues gemeinsames Domizil finden - samt Sporthalle und Sportplatz. Ein immer wieder diskutierter Umbau des noch vorhandenen Stabsgebäudes ist für Grundschüler gewiss eher ungeeignet, so dass ein kompletter Neubau hoffentlich demnächst endgültig entschieden wird.

Die Hauptschüler beider Schulen, die seit Neuem ja "Mittelschüler" sind, werden dann an der Düwellstraße zusammengelegt. Um auch die Korbinianschule in der Innenstadt "dreizügig" zu halten, wurde bereits eine Sprengeländerung beschlossen.



Zwischen Gute Änger und Clemensänger wird demnächst die Montessori-Schule komplett neu errichtet - mit allem, was zum Montessori-Gedanken  dazu gehört. Wenngleich natürlich die Parksituation nicht die beste sein wird, zumal bereits jetzt in dieser Gegend äußerst "wild" geparkt wird ... 



Und dann gibt´s da auch die heftigen Diskussionen um eine weitere Realschule in Freising. Gewiss, die vorhandene an der Düwellstraße platzt bedingt durch das "lockere" Übertrittsverfahren aus allen Nähten. Nur, wenn dort tatsächlich nur die wirklich geeigneten Schüler wären, dann gäb´s noch genügend Platz ... So soll also eine zweite Realschule gebaut werden - und das wohl ebenfalls in Lerchenfeld, Freisings größtem Stadtteil. Wo? Anbieten würde sich hier wohl ein Gelände in der Nähe der B11 und Texas Instruments. Ideal für künftige Realschüler aus dem nördlichen Landkreis - vor allem wenn irgendwann einmal über die neue B 301 Freising umfahren werden kann - und auch für die Schüler aus Lerchenfeld selbst und dem südlichen Landkreis rings um Hallbergmoos.

Stadrat Ernst Berg

Schlüterhallen bekommen Nachbarn

Freising (be, 12.12.09) - Aus dem geplanten Wohngebiet neben den kürzlich fertig gestellten Schlüterhallen soll ein Gewerbegebiet werden. So jedenfalls hat es der Planungsausschuss des Freisinger Stadtrates am 9. Dezember beschlossen. Zum einen ist wohl an dieser Stelle wegen der drohenden 3. Startbahn bis auf weiteres kein Interesse an Wohnbebauung vorhanden, zum anderen gibt es in Freising sicherlich attraktivere Gebiete für Wohnen. Und zum Dritten will der Elektrogroßhandel Hartl raus den Guten Ängern und sich vergrößern. Eine passende, computergesteuerte Logistikhalle (118 m lang, 50 m breit und 13 m hoch) lässt sich in den zunächst anbietenden Clemensängern aufgrund des schwierigen Untergrundes nicht realisieren. So gelangte man auf der Suche nach einem geeigneten Standort auf das Gebiet am Eingang zu Freising.


Das Areal hat der Eigentümer der restaurierten Schlüterhallen, Josef Saller, kürzlich erworben. Und dieser will nun weiter expandieren. Nicht nur Elektro Hartl will man dort platzieren, um eine Abwanderung des alt eingesessenen Betriebes zu verhindern: Auf dem Plam rechts davon sind weitere Gewerbeflächen geplant. Es soll keine Konkurrenz zur Innenstadt werden. Dafür gäbe es keine Genehmigung im Stadtrat. Angedacht ist zudem sogar ein Kino! Die Freisinger Jugend würde es freuen, wäre dieses dann doch leicht zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus erreichbar. Ob es dann dazu eine Autowaschanlage oder weitere Großhandelsbetriebe werden: Zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen kann der Freisinger Stadtsäckel immer gebrauchen...

Wir von den Freien Wählern Freising werden die Entwicklung auf jeden Fall konstruktiv begleiten und sinnvolle Planungen unterstützen.

 

Ernst Berg



Vereinsausflug:
Fr, 16.07.2017
Neuburg a.d. Donau

FW Freising auf Facebook:

Freie Wähler Freising e.V.
Am Vogelsand 9
85354 Freising-Sünzhausen

Vorsitzender:

Robert Weller
weller@fw-freising.de


stellv. Vorsitzender:

Karl-Heinz Freitag
freitag@fw-freising.de

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Bankverbindung: IBAN: DE85 7003 1000 0000 0109 00 BIC: BHLSDEM1XXX
© 2015 Freie Wähler Freising e.V. - Luftbilder: Copter Company