Umwelt - Lebensraum - Heimat

NEIN zur Liberalisierung der Trinkwasserversorgung

Freising (wr, 31.05.13) - Die Trinkwasserversorgung muss in der Hand von Städten und Gemeinden bleiben! Die EU plant die Liberalisierung unserer Trinkwasserversorgung. Das muss verhindert werden!

 

- Geplante EU-Konzessionsrichtlinie

Bund, Länder oder Gemeinden müssen demnach zukünftig alle größeren Aufträge europaweit ausschreiben und nach bestimmten Kritierien vergeben. Betroffen davon sind auch lebenswichtige Bereiche, wie die Trinkwasserversorgung.

 

- Keine Verschlechterung der Versorgung

Bei einer Privatisierung der Wasserversorgung wittern internationale Konzerne das große Geschäft. Der Wasserpreis wird erhöht, die Managergehälter steigen, am Leitungsnetz wird gespart, die Wasserqualität sinkt.

 

- Wasserversorgung ist kommunale Aufgabe

Die Wasserversorgung gehört zur Daseinvorsorge und muss in kommunaler Verantwortung bleiben, ohne Bevormundung durch die Europäische Union!

 

Welche Folgen drohen bei einer Liberalisierung der Wasserversorgung?

In vielen Ländern, z.B. in Großbritannien, und auch in vielen deutschen Städten, wie Berlin und Potsdam, hat die Privatisierung des Wassers zu Verschlechterungen geführt:

 

- Steigende Wasserpreise für Bürger

- Große Gewinne der Konzerne

- Mangelnde Versorgungssicherheit

 

Soweit darf es nicht kommen!

 

Was ist jetzt zu tun?

Noch ist die Konzessionsrichtlinie nicht beschlossen. Bis zum Sommer verhandeln die EU-Gremien hinter verschlossenen 'Türen darüber. Frühestens im September hat dann das Europäische Parlament das letzte Wort.

 

Wir fordern die Bundesregierung und die deutschen Europaparlamentarier auf, sich für eine Herausnahme des Wasserbereichs aus der Konzessionsrichtlinie einzusetzen und ansonsten ihre Zustimmung zu verweigern.

 

Wir wollen, dass die Trinkwasserversorgung in öffentlicher Hand bleibt!

 

Unterstützen Sie uns dabei die Aktion der FREIEN WÄHLER mit ihrer Unterschrift!

 WASSER = LEBEN!

Umwelt - Lebensraum - Lebensqualität

Projektstart "Heimat erkennen - Identität bewahren" im September 2011

Freising (zb, 01.09.11) - Wir müssen unseren Lebensraum vor schädlichen Eingriffen bewahren und durch eine aktive Landschaftspflege schützen.

 

Das funktioniert nicht mit schönen Worten: Wir müssen und können dazu einen echten Beitrag leisten - bei unseren Planungen, durch konkrete Projekte und durch ein Erleben von Natur, das ein Bewusstsein für den Wert unseres Lebensraums schafft.

 

Bewusstsein schaffen - das ist das Stichwort für eine neue Initiative:

 

Das Kooperationsprojekt „Heimat erkennen - Identität bewahren“ ist im September unter der Leitung des Instituts für Landschaftsarchitektur an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in unserer Leader-Region Mittlere Isar gestartet. Ich war Bürgermeister der Stadt Freising bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids für das Projekt beteiligt – und unterstütze diese Initiative auch persönlich:

 

Worum es dabei geht? Ein Beispiel ist der Hohlweg in Vötting. Ortsunkundige ärgern sich häufig, weil der nördliche Abschnitt der Griesfeldstraße so schmal ist, dass kaum zwei Autos gleichzeitig passieren können. Dabei befinden sie sich auf einer Trasse, die in der Bergkuppe durch jahrhundertelange Nutzung mit Fuhrwerken und Vieh entstanden ist.

 

Das Bewusstsein wecken für solche bedeutenden Elemente der Kulturlandschaft möchte die Initiative des Instituts für Landschaftsarchitektur an der Hochschule Weihenstephan: Entstehen soll eine Inventarliste mit Feldkapellen, Bildstöcken, Hutebäumen, Streuwiesen, Hohlwegen oder früheren Wallfahrtswegen.



Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, ihr Wissen beizusteuern. Weitere Informationen und Kontakt unter www.heimat-erkennen.de.



Benno Zierer, Dritter Bürgermeister



Vereinsausflug:
Fr, 16.07.2017
Neuburg a.d. Donau

FW Freising auf Facebook:

Freie Wähler Freising e.V.
Am Vogelsand 9
85354 Freising-Sünzhausen

Vorsitzender:

Robert Weller
weller@fw-freising.de


stellv. Vorsitzender:

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freitag@fw-freising.de

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