Westtangente Freising (B44 neu)

Hier finden Sie Meldungen und Anträge zur Westtangente Freising

Die Westtangente muss auch Vötting entlasten

Im Flächennutzungsplan ist die Verbindung von der Giggenhauser Straße zur Westtangente noch in gelb eingezeichnet.

Freising (ra, 04.11.16) - Die Giggenhauser Straße muss an die Westtangente angebunden werden. Diese Forderung erheben die Stadträte der Freien Wähler in einem Antrag an die Verwaltung. Die soll die entsprechenden Planungen beginnen und dafür – wenn nötig – Geld in den städtischen Haushalt 2017 einstellen.

„Mit diesem Antrag fordern wir ein Versprechen ein, dass der damalige Oberbürgermeister und die Verwaltung gegeben haben“, erklärt Benno Zierer. Der Hintergrund: Der Anschluss war ursprünglich geplant, ist im gültigen Flächennutzungsplan sogar noch eingezeichnet. Beginnen sollte dieses Straßenstück kurz nach den Studentenwohnheimen in der Giggenhauser Straße. Doch dann wurde die Anbindung aus den finalen Planungen gestrichen. Die Stadtverwaltung befürchtete, dass Klagen von Anwohnern aus Lärmschutzgründen den Bau der jahrelang umstrittenen Tangente noch weiter verzögern könnten. Nun laufen die Bauarbeiten, deshalb ist es für die Freien Wähler an der Zeit, die Einschleifung der Giggenhauser Straße in Angriff zu nehmen. „Vielleicht existieren sogar schon Planungen“, sagt Fraktionschef Richard Grimm. „Wenn nicht, müssen sie so schnell wie möglich angegangen werden.“ Die FW-Stadträte sind sich absolut einig: Der Ortsteil Vötting darf nicht nur durch den Bau der Westtangente belastet werden, sondern muss vom Durchgangsverkehr effektiv entlastet werden. „Das ist nur mit der Anbindung der Giggenhauser Straße möglich“, steht für Robert Weller fest, den Mobilitätsreferenten des Stadtrats. Kommt diese nicht, würden Autofahrer, die Freising aus dem Westen ansteuern – ob aus Massenhausen, Giggenhausen, Fahrenzhausen oder den Ortschaften im angrenzenden Landkreis Dachau – weiter die enge und kurvige Durchfahrt von Vötting nutzen, um zu ihren Zielen im Stadtgebiet oder Richtung Flughafen und A92 zu gelangen. In vielen Fällen führt deren Route auch noch über den Mühlenweg und die Gartenstraße, die für den Durchgangsverkehr absolut ungeeignet sind. Dazu kommt, dass gerade auf der Giggenhauser und Vöttinger Straße sehr viele Radfahrer unterwegs sind und zahlreiche Engstellen Gefahrenpotential bergen. Es gibt gute Gründe, den Autoverkehr von dort auf die Westtangente umzulenken. Das würde die Nerven der Anwohner und aller Verkehrsteilnehmer schonen. 

Bürgerwillen umsetzen!

Westtangente in Freising

In der Hohenbachernstraße laufen bereits die Vorbereitungen für den Tunnelbau.

Freising (ra, 07.07.15) - Das Vöttinger Bürgerforum will mit einem Bürgerentscheid einen Baustopp bei der Westtangente erzwingen. Während eines dreijährigen Moratoriums soll überprüft werden, welche Entlastung die B301-Umfahrung für Freising bringt und ob die Westtangente dann noch nötig ist. Mit dem Bau der Nordostumfahrung wird voraussichtlich aber erst 2017 begonnen, bis zur Fertigstellung dauert es drei oder vier Jahre. FW-Verkehrsreferent Robert Weller hält ein solches Moratorium für unnötig und erinnert an den Bürgerentscheid 2013, bei dem 56 Prozent der Freisinger für die Westtangente gestimmt haben. „Es  war bekannt, dass beide Umgehungsstraßen gebaut werden sollen, um Freising im Zusammenspiel zu entlasten“, sagt er. „Die verkehrsgeplagten Freisinger erwarten, dass die Stadt den Bürgerwillen auch umsetzt – genauso wie wir erwarten, dass sich die Stadt München an den Startbahn-Bürgerentscheid hält.“ Außerdem würde jede Verzögerung die Kosten für den Bau der Westtangente zusätzlich in die Höhe treiben.  Nichts desto trotz: Wenn die benötigten 2500 Unterschriften zusammenkommen wird das Bürgerbegehren auf seine Zulässigkeit geprüft und dem Stadtrat vorgelegt.

In ihrem Aufruf führen die Initiatoren auch die negativen Auswirkungen der Westtangente auf Allershausen an. Die Ampertal-Gemeinde fordert ihrerseits eine Umfahrung im Süden, um den Ortskern vom Durchgangs-verkehr zur entlasten. Allerdings ist in diesem Fall die Finanzierung schwierig, weil das Projekt im Bedarfsplan in Dringlichkeitsstufe 2 gerutscht ist.  

 

Westtangente wird gebaut

Freising (be, 23.11.13) -Nach dem positiven Bürgerentscheid in Freising "pro Westtangente" am 22. September hat nun auch der Stadtrat nach hitzigen Debatten den Projektbeschluss zum Bau der lang ersehnten Westtangente gefasst. 

Viele Autofahrer wollen Freisings Innenstadt nämlich einfach nur meiden, wenn sie nur in Randgebiete Freisings oder nach München wollen. Doch bislang blieb nur der Weg durch die Stadt Freising und ihrer Engstellen. Wir von den Freien Wähler Freising  sagen deshalb, dass wir für die Menschen in Freising und um Freising Erleichterungen brauchen und die Westtangente somit unumgänglich ist. Nicht wenige warten nun seit fast 40 Jahre auf die Umfahrung. Das Projekt darf deshalb kurz vor der Ziellinie nicht mehr scheitern! Deshalb stehen die Freien Wähler Freising zur Westtangente. 

Soll Freising wirklich noch länger auf die Westtangente warten müssen?

Freising (be, 11.6.13) - Wir von den Freien Wählern haben uns augenblicklich eigentlich Zurückhaltung auferlegt, wenn es um einen Kommentar zum Bürgerbegehren gegen die Westtangente geht. Doch die jüngsten Probleme beim Hochwasser am Montag in Freising und bei der Diskussion über die brennenden Schulprobleme in Freising am Dienstag im Kulturausschuss verlangen direkt eine Wortmeldung.

Wie ein Hilferuf musste es klingen, als letzte Woche am Montag früh (3.6.13) in der Zeitung zu lesen war, dass der Freisinger Polizeichef, Hr. Hemmer, empfiehlt, Freising aus dem Norden kommend weiträumig zu umfahren. Fragt sich nur, auf welchem Weg ...?? In der Stadt selbst ging wegen überschwemmter Straßen nichts mehr, die Mainburger Straße war nicht nur frühmorgens dicht, sondern auch mittags – wie eigentlich jeden Tag. Auch außerhalb war alles dicht, Palzing konnte nicht durchfahren werden usw. Das Freisinger Moos hat uns in den vergangenen Tagen keine Frischluft, sondern sehr viel Wasser gebracht.

Natürlich war dies eine Extremsituation, aber auch an vielen anderen Tagen würde sich mancher freuen, schneller auf die B11 oder die Autobahn in Richtung München zu kommen.

In der Diskussion zum von mir beantragten „Freisinger Schulkonzept“ wurde dann im vergangenen Kulturausschuss (4.6.13) auch noch festgestellt, dass es so einfach ja gar nicht ist, schnell einmal Kinder vom Seilerbrückl nach Vötting in die Schule zu bekommen angesichts verstopfter Kreuzungen am Bahnhof und beim Karlwirt - oder möglicherweise Realschüler aus dem Norden Freisings in die neue Realschule im Süden Lerchenfelds. Mit einer Westtangente würde man Fahrzeiten verkürzen und Stress vermeiden

Letztes Beispiel: Wieder ein Extrem, als am Samstag Nachmittag (8.6.13) endlich die Anbindung bei den Schlüterhallen geteert werden konnte: Sämtliche Straße in Lerchenfeld waren in Richtung Isarbrücke "dicht"! Wie übrigens auch am Donnerstag Nachmittag, als nirgendwo geteert wurde …. Es kann eigentlich jeder Nachmittag genommen werden…

Nicht wenige warten nun 40 Jahre auf Verkehrserleichterungen im Umkreis von Freising bzw. sie wollen Freisings Innenstadt ganz einfach nur meiden, wenn sie eigentlich nur in Randgebiete Freisings oder zum Flughafen oder nach München wollen. Und man sollte in der Diskussion über die Westtangente vielleicht nicht immer nur an den Naturschutz denken, sondern vielleicht auch mal an Erleichterungen für die Menschen! Und vor allem: die jetzt kritisierten hohen Kosten wären deutlich geringer ausgefallen, wenn nicht seit sehr langer Zeit von bestimmten Seiten torpediert, verhindert oder geklagt würde!

Ich appelliere somit an alle, denen das Bürgerbegehren zum jetzigen Zeitpunkt aufstößt, insbesondere auch an die Verwaltung, die in den Planungen gestoppt wurde und an den Stadtrat, der ja eigentlich mehrheitlich was anderes beschlossen hat, als die Tangente nicht zu bauen, alles Mögliche zu tun und zu prüfen, dass es schleunigst weitergeht. Es kann nicht sein, dass nun möglicherweise nochmals Monate gewartet werden muss, bis die nötige Stimmenzahl beisammen ist und evtl. ein Bürgerentscheid durchgeführt werden kann! Einzig und allein werden dadurch die Kosten nur noch mehr gesteigert.

- Ernst Berg, Stadtrat -

Westtangente dringend nötig!

Freising (be, 31.01.13) - Braucht man wirklich sündhaft teure Verkehrsgutachten, um zu erkennen, dass der Verkehr auf der B11 in Höhe des Schlütergeländes stadteinwärts immer mehr wird und die Autofahrer täglich mehrmals auf eine harte Geduldsprobe gestellt werden?

Eine Verschärfung droht gewiss zudem, wenn die Schlüterhallen ausgebaut werden, das Kino eröffnet sein wird und die Firma Hartl Lieferverkehr zu bewältigen hat. 

Weitere Ampeln werden genauso wenig helfen wie ein Kreisverkehr. Auch das konnte jeder normal Denkende schon vor Jahren hochrechnen.

Die einzig wahre Lösung wird allerdings seit mehr als dreißig Jahren torpediert, als unnötig hingestellt, stets noch teurer gerechnet, aus Naturschutzgründen als nicht hinnehmbar bezeichnet, war allerdings bereits im Flächennutzungsplan von 1976 schon als äußerst dringlich eingestuft - lange vor dem Flughafen - usw.

Nun haben es heute im Planungsausschuss die Stadträte aber doch schlussendlich vom Planungsbüro nochmals präsentiert bekommen. Entlastung bringt nur die sehnlichst herbeigesehnte Westtangente. Nur das wird bis zur Fertigstellung noch etwas dauern ...

Sollte dann auch noch die Nordumgehung auf der B301 einmal realisiert werden - ja dann könnte Freising vor dem Verkehrserstickungstod vielleicht doch noch gerettet werden ...

- Stadtrat Ernst Berg -

Vereinsausflug:
Fr, 16.07.2017
Neuburg a.d. Donau

FW Freising auf Facebook:

Freie Wähler Freising e.V.
Am Vogelsand 9
85354 Freising-Sünzhausen

Vorsitzender:

Robert Weller
weller@fw-freising.de


stellv. Vorsitzender:

Karl-Heinz Freitag
freitag@fw-freising.de

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Bankverbindung: IBAN: DE85 7003 1000 0000 0109 00 BIC: BHLSDEM1XXX
© 2015 Freie Wähler Freising e.V. - Luftbilder: Copter Company